Freiläufer

Makelloser Triumph

Ausgeklügelte Pläne vermeiden Misserfolge

Nachdem Maeve ein Sack über den Kopf gestülpt wurde, wurde sie auf die Schulter genommen und an einen unbekannten Ort weggetragen. Nach einer bangen Wartezeit auf der Schulter wird sie in einem Raum abgesetzt und der Entführer verschwindet durch eine Tür. Eine Person spricht die immer noch gefesselte Maeve an und fragt sie nach ihrem Vorhaben bei Ervan aus; augenscheinlich war die Aktion auffällig. Sie malt Maeve ein Szenario mit Steckbriefen und einer Hatz nach ihr aus und welch Mühsal ihr das bereiten würde. Sie bietet ihre Hilfe an, verlangt jedoch eine Gegenleistung für diese. Maeve ist nicht sehr gewillt dieses Angebot anzunehmen und fragt zunächst nach dem Namen. Der Name tue nichts zur Sache und sie solle sich nicht weiter darum kümmern, lautet die Antwort. Ihre Fähigkeiten sind von Bedeutung und Maeve gibt an, dass sie sich leise einschleichen und Informationen sammeln könne, alleine wohlgemerkt. Ihr wird vorerst unter leichtem Misstrauen geglaubt. Maeve erhält den Vorschlag, die Tiere zu befreien und dabei zu rauben. Die Hälfte der Beute soll sie ihm übergeben und die andere Hälfte kann sie behalten, dafür wird er sich diskret um den Aushang der Steckbriefe kümmern. Ihr wird eine Box auf den Schoss gelegt, wobei die Nahrungsmittelkarawane für die Tiere als Einschlupfloch erwähnt wird. Die Person erhebt sich und verlässt den Raum. Maeve befreit sich nun mühelos von ihren Fesseln und inspiziert die kleine Kiste. Sie findet meisterlich hergestelltes Diebeswerkzeug und ein ihr unbekanntes weisses Pulver.
Währenddessen wird die Gruppe von der Wache ins Quartier geleitet und jeweils zu zweit in Zellen befördert.
Siebo wird zur Aussage vorgeladen und berichtet über die Geschehnisse aus seiner Sicht. Mit seiner Redekunst schmiert er der Wache Honig ums Maul und kann ihn davon überzeugen, dass sie erst nachdem ein Schrei erklungen war, die Fassade erklommen und nach dem Rechten sehen wollten. Befragt nach einer weiteren Person, die sich mit der Gruppe bewegt haben soll – offenbar meint er Maeve –, erwidert Siebo, sie nur flüchtig zu kennen.
Nach und nach werden alle befragt, wobei sich ihre Aussagen decken. Alle versammeln sich in einer Taverne auf der Strassenseite gegenüber vom Quartier, abgesehen von Trrk und Varak, die randaliert haben und vorerst dort bleiben müssen.
Inzwischen hat Maeve den Raum verlassen und läuft einer Gasse entlang weiter in die Stadt, um in einen bekannten Stadtteil zu gelangen. Sie wird zwischenzeitlich von einer Horde streunender Katzen verfolgt, deren Territorium sie verletzt zu haben scheint, glücklicherweise ohne Folgen. Sie findet per Zufall zu der Taverne, in der sich die anderen befindet und somit ist die Gruppe wieder vereint.
Die Gruppe entscheidet sich, in der Nacht erneut Corey aufzusuchen und sich einzudecken für einen weiteren Versuch die Tiere zu befreien. Corey zeigt sich leicht enttäuscht über den bisherigen Verlauf, ist aber guter Dinge als sie ihm von ihrem Vorgehen berichten. Er verkauft ihnen Verkleidungstränke mit denen sie lang genug ihre Gestalt verändern können, um sich einzuschleichen. Dies sollte in dieser Nacht ein Leichtes sein, da Wettkämpfe stattfinden und Hochbetrieb herrschen wird.
Rorlund erzählt Corey vom über ihn verhängten Fluch und fragt ihn nach einer Lösung. Dieser ist interessiert an der Verfluchung, kann jedoch keine weiteren Aussagen machen. Er bietet Rorlund an mithilfe seines Bluts eine weitergehende Untersuchung vorzunehmen, dieser erbittet sich Bedenkzeit. Corey ist damit einverstanden und nach dieser Diskussion begeben sich alle in die Nähe von Ervans Haus.
Sie nehmen den Trank ein, bis auf Maeve, die sich anderweitig verwandelt.
Siebo, getarnt als ein kleiner Junge, läuft auf eine Wache zu und brabbelt herzallerliebst, sprich wie ein Besoffener, dass er heim wolle. Er führt die Wache weg und macht den Weg für die anderen frei.
Diese laufen in den Garten und entdecken eine Treppe, die in die oberen Stockwerke führt – in ihrer Brillanz haben sie diese zuvor nicht erspähen können. Sie gelangen in den zweiten Stock und bevor sie durch die Türe eintreten, überprüft Maeve diese in weiser Voraussicht, denn es stellt sich heraus, dass sie mit einer Falle versehen ist. Sie entschärft die Falle, woraufhin sie eintreten und einen leeren Raum mit weiteren Türen vorfinden. Eine weitere Falle mit Feuerbällen stellt Maeve vor Probleme und wird beinahe ausgelöst, jedoch kann sie bei einem weiteren Versuch ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Sie durchsuchen die Räume, wobei Maeve in einer Schublade einen doppelten Boden ausmachen kann und eine Liste mit Namen zum Vorschein kommt. Bedauerlicherweise genügt diese nicht als Nachweis für Ervans Machenschaften. Neben dieser Liste haben sie kein weiteres Glück. Sie kommen überein, dass sie sich in die Taverne und die angeschlossenen Wettkampfräumlichkeiten begeben müssen. Sie machen sich ein Bild von der Veranstaltung und der Lokalität, wobei sie Ervan am Einkassieren von Wetteinsätzen sehen und gleich daneben ein Kampf in einer vertiefte Arena zwischen einem Affen und einem Wildschwein stattfindet. Sie hecken einen Plan aus, um die Blamage vom letzten Mal wieder gut zu machen und Ervan stich- und hiebfest die Wettkämpfe nachweisen zu können.
Derweil hat Siebo mit der Wache nach einigen Irrwegen ein Waisenhaus erreicht. Die Aufseherin, die das Tor öffnet, wird von der Wache in nervöse Erregung versetzt und prüft gar nicht, ob das Kind zu der Schar gehört, sondern scheucht es – nach einer ordentlichen Backpfeife – ins Haus und entschuldigt sich untertänigst. Siebo trollt sich in ein leeres Bett, lacht sich ob seinem gekonnten Schauspiel ins Fäustchen und genehmigt sich eine Mütze Schlaf.
Der Plan wird ausgeführt und Maeve verursacht mit der Illusion einer Viper eine Panik. Moreira ruft mit panikerfüllter Stimme in die Menge, dass eine Viper entkommen sei, und kann so die Leute anstacheln. Dular besingt Ervan und hat ihn komplett unter seiner Kontrolle – statt einem Unterweltboss gleicht er einem sabberndem Kleinkind. Die zwei Wachleute werden von Curunir und Rorlund mittels Schlafpulver und -gas kampfunfähig gemacht. Maeve blockiert mit ihrem Unbeweglichen Zepter den Eingang. Rorlund wendet sich einer schlafenden Wache zu und fesselt sie äusserst geschickt. Unterdessen wacht die andere auf, die von Curunir und Moreira in Schach gehalten wird. Rorlund fesselt nun Ervan, der immer noch von Dular besungen wird, wenn auch eher mit grossem Übereifer, denn er benötigt ungefähr zehn Meter Seil – ein überdimensionierter Rollschinken mit Elfenkopf und -füssen liegt nun vor ihnen. Maeve holt beherzt aus und schlägt ihn bewusstlos, als süsse Rache für den Vorfall zuvor.
Sie entdecken Dokumente, die zweifelsfrei beweisen, dass Ervan Kämpfe mit Tieren austrug und auf deren Ausgang wetten liess. Seit geraumer Zeit klopfen Personen an die Türe, die nun hineingelassen werden. Es stellt sich heraus, dass die Stadtwache gerufen worden ist, welche perplex ist über die Situation, die sich ihr präsentiert. Wie die Wachen reagieren, nachdem sie sich gefangen haben, wird sich zeigen…

17 und 18 Tag des Monats Satyros, 483 n. S.

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Samus

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