Curunir Warion

Auf der Suche nach einem luxuriösen Leben, entdeckte Curunir, dass ihm das Gegenteil mehr liegt. Der Mönch ist Diplomat und Kämpfer zugleich und fähig Fäuste und argumente präzise zu platzieren

Description:
Bio:

Hintergrundgeschichte

Curunìrs Geschichte beginnt mit seinem Vater. Tárion (quenya für Son der Hohen) war ein elfischer
Abenteurer einer Hochelfischen Adelsfamilie, der ein beträchtlicher Teil seines (sehr langen) Lebens
damit verbrachte durch die Welt zu ziehen und vom Vermögen seiner Familie zu leben.
Eines Tages wurde er während einer Mission in einem kleinen Bauerndorf im Königreich der
Waldelfen eingeschneit. Während er auf darauf wartete, dass die Bergpässe wieder passierbar
wurden, erledigte er diverse kleinere Aufgaben im Tal und lernte dabei Russiel Wáriel kennen.
Die beiden verliebten sich und als die Bergpässe wieder passierbar waren, entschied sich Tárion bei
ihr zu bleiben. Die nächsten paar Jahrzehnte verliefen wenig spektakulär (abgesehen von dem über
Jahre andauernden Hochelfischem Hofierungsritual welches Tárion durchführte um das Herz von
Russiel zu gewinnen).
Als Russiel nach nur 25 Jahren Partnerschaft schwanger wurde, konnte Tárion seinen Stolz kaum in
Zaum halten, da Nachwuchs bei Elfen sehr selten ist. Um dieses Ereignis gebührend zu feiern,
arrangierte Tárion ein Besuch bei seiner Familie um Russiel und sein zukünftiges Kind in die
Familienannalen aufzunehmen (das Hochelfische Equivalent einer Heirat).
Als seine Familie aber erfuhr, dass seine Beziehung mit einer waldelfischen Bäuerin war, verweigerten
sie das Ritual und stellten Tárion vor die Wahl die Beziehung mit Russiel abzubrechen oder selber aus
den Familienannalen gestrichen zu werden.
Tárion weigerte sich seine Partnerin uns sein ungeborenes Kind aufzugeben und wurde deshalb von
seiner Familie verstossen.
Zusammen kehrten sie in das abgeschottete Tal zurück und lebten ein einfaches aber glückliches
Leben.
Im darauffolgenden Frühling gebar Russiel einen gesunden Sohn, den sie Curunìr (Quenya: Mann der
schlauen Pläne) nannten. Der Waldelfentradition im Tal entsprechend bekam er den Nachnamen
Wárion gemäss der Arbeit seiner Eltern. (Sindarin: Sohn der Schmutzigen)
Abgeschnitten vom Vermögen der Familie Tárions, hatte Curunìr Wárion keine einfache Kindheit.
Bereits im zarten Alter von 15 Jahren (ein Alter in dem hochelfische Kinder noch keinerlei
Verpflichtungen haben und ständig von Dienern umsorgt werden) musste er bei der harten Arbeit auf
dem Hof helfen.
Im Laufe seiner Jugend begann er seinen Vater dafür zu verachten, dass er sich nicht für das
Vermögen, welches Curunìr seiner Meinung nach zustand, eigesetzt hatte und sich stattdessen mit dem
harten Leben eines Bauern zufriedengab.
Im 43. Lebensjahr hatte Curunìr genug vom Leben als Bauer.
In tiefster Nacht stahl er Tárions alte Abenteurerausrüstung und schloss sich einer vorbeireisender
Söldnergruppe an. Dabei legte er auch seinen Nachnamen, welcher er aus tiefstem Herzen
verabscheute ab.
Leider stellte sich die Arbeit als Söldner auch nicht als das leichte Leben, welches ihm von Geburt aus
zustand, heraus. Stattdessen mussten er und die anderen Neulinge für den tiefsten Sold die
schlechtesten Arbeiten erledigen. Er war ein Abkömmling des Hauses Tárions, er würde garantiert
nicht die Latrienen für die kurzlebigen Menschen (oder noch schlimmer: Halborks) der Söldnergruppe
leeren.
Aufgrund dessen scharte er einige gleichgesinnte um sich und gemeinsam verliessen sie die
Söldnergruppe um eine eigene zu gründen, die ihres würdig war.
Der Einstieg ins Söldnergeschäft verlief holprig, da keiner von ihnen etwas von Diplomatie oder
Verträgen abschliessen verstand und sie regelmässig ausgenutzt wurden.
Nachdem ein weiterer Auftraggeber sie um ihren Verdienst bringen wollte (er beruf sich auf ein
Schlupfloch im Vertrag, dass Curunìr bei der Unterzeichnung nicht aufgefallen war) hatte er genug
und erschlug den Auftragsgeber. Erstaunt über die Einfachheit und den Ertrag dieser Aktion (der
Auftraggeber hatte mehr als genug Geld dabei, um die ganze Kompanie für 3 Monate in Saus und
Braus leben zu lassen), entschieden sich Curunìr und seine Kumpanen für das einzig Logische: Sie
wandten sich dem Banditentum zu.
Dies erwies sich endlich als das Leben von dem Curunìr sein Leben lang geträumt hatte. Eine leicht
bewachte Karawane eines Adligen in grosser Überzahl überfallen, mit der Beute über alle Berge
verschwinden und daraufhin in einer fernen Stadt das Vermögen verprassen. Dieses Leben könnte er
ewig führen, die Welt war schliesslich gross genug und der Grossteil der Bevölkerung kurzlebig
genug, dass er während deren Lebenserwartung kein Gebiet zweimal berauben werden muss.
So vergingen mehrere Jahrzehnte in denen Curunìr ein glückliches Leben führte.
Wie es das Glück so wollte, begegnete die Truppe eines Tages einer wahren Goldgrube: Vor Kurzen
wurde eine Provinz des Kaiserreiches der Menschen von den Nebenwirkungen eines immensen
Nekromantenzaubers verflucht und alle Lebensgrundlagen begannen abzusterben. Um diesen Fluch
aufzuheben hatte die Mönchsschule in der Nähe alle Gefallen, welche reiche und einflussreiche
Persönlichkeiten ihnen für ihre Interventionen in der Vergangenheit schuldeten einberufen und
damit genug Materialkomponenten für einen Wunder (Klerikerzauber 9.Stufe), welches das Gebiet
wieder bewohnbar machen soll gesammelt.
Curunìr fand heraus, dass der Transport kaum bewacht wird, da sich die Mönche sich lieber auf
Diplomatie und Geheimhaltung als auf Kampfesstärke verlassen.
Eine solche einfache Beute konnte er sich natürlich nicht entgehen lassen.
Gemeinsam mit seiner Truppe lauerte er dem Wagen auf. Die naiven Mönche glaubten so stark
daran, dass niemand ihr nobles Unterfangen unterbinden wollte, dass nur ein einzelner, greiser,
unbewaffneter Gnom auf die Lieferung aufpasste. Der darauffolgende Überfall verlief Einwandfrei
und die Gruppe brachte die Beute ohne Probleme in ihr Versteck.
Als Curunìr im Versteck die Beute wie immer aufteilen wollte (als Anführer stand ihm natürlich der
grösste Anteil zu), wurde er aber verraten.
Die Mitglieder seiner Bande wurden dem kurzweiligem Vergnügen nach jedem Raub überdrüssig und
wollten sich mit einer genug grossen Beute absetzten. Deshalb bekam Curunìr im Versteck 5 Dolche
in den Rücken anstelle seines Anteiles.
Als er wieder zu sich kam, war er sehr erstaunt anstelle eines Todesgottes den alten Gnom, welchen
er kürzlich überfiel zu sehen. Noch erstaunter war er, dass der Gnom anstelle sich zu rächen sich um
seine Wunden kümmerte. Während den nächsten Tagen pflegte der Gnom, welcher sich als Meister
Dimbel vorstellt, Curunìr.
Meister Dimbel erklärte Curunìr, dass er der Gruppe gefolgt sei um in der Nacht die
Materialkomponenten zurückzustehlen. Als er aber vor die Wahl gestellt wurde ob er der Beute
folgen oder sich um Curunìr kümmern sollte entschied er sich Curunìr zu retten. Schliesslich können
die Materialkomponenten ersetzt werden und die Provinz später noch gerettet werden, während
sich die Gelegenheit Curunìr wieder auf den rechten Pfad zu bringen sich nur einmal bietet.
Curunìr blieb zu Beginn skeptisch bezüglich der Motivation von Meister Dimbel. Dieser brachte den
immer noch schwer verletzten Curunìr in die nahe Mönchsschule, welche direkt am Rand der
verfluchten Provinz stand.
Während Curunìr sich langsam von seinen schweren Verletztungen erholte lernte er viel von Meister
Dimbel. Als er wieder einigermassen gehen konnte, nahm Meister Dimbel ihn auf eine Exkursion in
die verfluchte Provinz, weil er meinte, dass sich Curunìr den Konsequenzen seiner Handlungen
stellen müsse.
Während dieser Expedition wurde Curunìr das Ausmass seiner Aktion bewusst als er Geisterdorf um
Geisterdorf (wortwörtlich) besuchte. Während dieser Expedition lernte er auch, dass Meister Dimbel
keinerlei so hilflos war wie er erschien. Mit blossen Händen erschlug er zahllose Untote um sie
anschliessend gebührend beerdigen zu können.
Als sie nach mehreren Wochen wieder in die Mönchsschule zurückkehrten, bat Curunìr Meister
Dimbel um Verzeihung für seine Taten und darum, dass er ihn im Mönchstum unterrichtet, damit er
seine Taten wiedergutmachen kann.
In den darauffolgenden Jahrzehnten an Ausbildung lernte er nicht nur Körperbeherrschung und den
unbewaffneten Kampf, sondern auch Philosophie, Meditation und am wichtigsten: Zurückhaltung
und Geduld. Gewalt sollte stets die letzte Option sein, da aus Gewalt nur noch mehr Gewalt
erwächst.
Während seiner Ausbildung nahm Curunìr die Aufgabe auf sich, sich um das verfluchte Land zu
kümmern.
Im 143. Lebensjahr von Curunìr, starb Meister Dimbel im hohen Alter von 417. Als Curunìr die
Mönchsausbildung 3 Jahre später abschloss, schwor er am Grab seines Mentors, dass er nicht Ruhen
wird, ehe der Fluch nicht gebrochen ist.
Ein Meister der Mönchsschule erzählte ihm von dem Gerücht, dass der Ursprung des Fluches auf
einer Insel im Norden zu finden sei.
Mit wenig anderem als dem Verlangen für seine Vergangenheit zu sühnen beladen, bestieg Curunìr
zusammen mit einigen anderen Abenteurer ein Schiff, welches sich auf den Weg zur Insel machte…

Curunir Warion

Freiläufer Fartzilla