Otto Tasha

Otto Tasha war ein begabter Hexenmeister, der zur Zeit des Dritten Dämonensturms lebte.

Description:

Otto Tasha verlor seine Eltern in jungen Jahren, 32 Jahre vor dem dritten Ansturm der Dämonenhorde, durch einige heimtückische Banditen. Als Waisenkind irrte er einige Monate durch die Welt, weg von seinem Gnombau bis in eine Stadt. Dort wurde er von einem Ehepaar adoptiert, die unfruchtbar waren und sich so sehr einen Erben gewünscht hatten.
Im Laufe der Jahre wuchs Otto Tasha heran – nicht ganz so gross, wie er sich das gewünscht hatte – und entdeckte bei sich, die Fähigkeit arkane Magie zu manipulieren. Da er und seine Familie nichts mit Magier zu tun hatten, lernte er nie die Magie ganz unter Kontrolle zu halten.
Mit den Jahren begann Otto, sich die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen und machte sich auf eine Reise, die – so hoffte er – die Frage beantworten könne.
Er kam weit umher und traf viele verschiedene Leute und Kulturen. Und er erkannte, dass sie alle etwas gemeinsam hatten: Lachen und Tanzen. So erkannte er für sich, dass der Sinn des Lebens im Lachen und Tanzen sei.
Als er aufgeregt mit dieser Erkenntnis auf den Heimweg machte, traf er einen graubärtigen, alten Magier, der per Zufall in die gleiche Richtung musste. So kam es, dass sie sich anfreundeten. Eines Nachts, kurz vor dem Ankunft am Zielort, erzählte Otto seinem neuen Freund, was er für den Sinn des Lebens halte. Da sie nicht ganz einig waren, endete es in einer friedlichen Diskussion. Da Otto seine magischen Fähigkeiten nicht so ganz unter Kontrolle hatte und er wild gestikulierte, wirkte er zwei Zauber, die bis zu dieser Zeit noch nicht entdeckt waren. Der erste Zauber sorgte dafür, dass der alte Magier sich vor Lachen nicht mehr halten konnte und der zweite Zauber verursachte bei Otto, ein unkontrollierbaren Wunsch zu tanzen, dem er nicht widerstehen konnte.
Nachdem die Zauber an Wirkung verloren, war der Magier so fasziniert von dieser Art von Magie, dass er beschloss, sie in seinen Studien weiter zu erforschen.
Einige Jahre später wurden die Zauber veröffentlicht unter den Namen – zu Ehren des gnomischen Freundes – “Ottos unwiderstehlicher Tanz” und “Tashas fürchterlicher Lachanfall”, die schnell zum Standardrepertoire jedes Zauberers wurden, der etwas von Festen versteht.
Die zwei Freunde trafen sich erst auf dem Schlachtfeld gegen den dritten Ansturm der Dämonen wieder, während dem beide ums Leben kamen.

Bio:

Otto Tasha

Freiläufer Kutaro