Freiläufer

Der Wille der Götter

Nachdem die Gruppe eine Hydra getötet, vor Orks in einen Tunnel geflüchtet und dort einen Vampir bezwungen hatte, befand sie sich immer noch, zusammen mit einer Gruppe örtlicher Bauern, eingeschlossen unter der Erde. Der eingestürtzte Tunnel nach draussen erwies sich allerdings, nach etwas wenig ertragreichem Plündern in der Bibliothek als keine grosse Herausforderung. Wieder am Tageslicht, stand die Gruppe vor dem Problem, dass sie sich mitten in der, von Orks überannten Wildniss befand. Nach kurzer Orientierung schlug Rorlund vor, zuerst drei Tagesmärsche nach Osten Richtung Gebirge zu marschieren und dann nach Süden in besiedeltes Gebiet abzuschwenken.
Bei der ersten Rast dieses Marsches gesellte sich der Barde und Historiker Cain Aframelech ans Feuer.
Mit wunderschöner Simme sang er die Ballade der Seewölfe, eine zeitlose Geschichte von Abenteuer und Kameradschaft. Ausserdem erzählte er der Gruppe von einem Problem an einem nahegelegen Staudamm. Errichtet um einen Fluss teilweise umzuleiten, war der Damm von einem Riesen besetzt worden, der ihn komplett geschlosse und somit den ursprünglichen Lauf trockengelegt hatte. Dadurch sahen sich die Gebiete südlich des Flusses von einem “wandelnden Berg” bedroht. Da sich immer noch Zivilisten bei der Gruppe befanden, beschloss sie sich aufzuteilen. Trrk, Varak, Curunir, Maeve, Rorlund und Siebo machten sich auf zum Damm, während der Rest der Gruppe wie geplant nach Süden abschwenkte um die Zivilisten im nächsten Dorf in Sicherheit zu bringen.
Auf dem Weg zu ihrem Ziel folgte das Dammkommando dem trockenen Flusslauf. Zwischendurch begegnete sie jedoch einer gewaltigen Bestie, die je zu einem drittel Schlange, Löwe und Ziege war und die sich aus dem Gebüsch heraus unvermittelt auf Trrk stürtze. Mithilfe einer Konzentration defensiver Magie auf Trrk, der dadurch unantastbar wurde sowie einem schnellen Abschlagen des Schlangenkopfes, der versucht hatte Curunir zu umschlingen, konnte diese Bedrohung schnell beseitigt werden. Ausserdem erwiess sie sich im Nachhinein als Essbar.
Die Begegnung mit dem Riesen am nächsten Tag sollte nicht so glatt gehen. Die Gruppe war sich von Beginn an uneinig über Ziel und Herangehensweise. Während Curunir mit dem Riesen verhandeln wollte um ihn dazu zu bringen die Schleusen wiederherzustellen, war Maeve der Ansicht, Riesen seien grundsätzlich bösartig und ein gut geplanter Angriff demzufolge die beste Option. Trrk hingegen sah den Damm als Monument menschlicher Erhöhung über die Natur und wollte ihn zerstören. Letzten Endes liefen Varrak, Curunir und Trrk offen auf den Damm zu, um mit dem Riesen zu reden und die Situation auszuloten und zu verhandeln während sich ihre Gefährten versteckten. EIn auf Sicht geworfener Felsbrocken bestätigte schnell Maeves Vermutung.
Unter Beschuss entschloss sich die Gruppe instinktiv zum Angriff überzugehen. Felsbrocken als Deckung nutzend, näherten sie sich der Mauer. Wenig später befanden sich Curunir und Varrak in einem erbitterten Nahkampf gegen vier Wolfsgefährten des Riesen, unterstützt von Maeve, Siebo und Rorlund aus der Distanz.
Währenddessen beschloss Trrk, seine eigene Agenda in die Tat umzusetzen und den Damm zu zersstören. Mittels göttlicher Magie verwandelte er das steinerne Fundament in weichen Lehm, was dem Rest der Gruppe zunächst grösstenteils unbemerkt blieb.
Im Kampf erweisen sich die vermeintlichen Wölfe, obwohl von Maeve geblendet, als unerwartet zäh und der Riese, nachdem er seine Munition verworfen hatte (und Maeve bewusstlos war) wendete das Schlachtenglück im Nahkampf gegen die Abenteurer. Grade als sich die Gruppe auf dem Rückzug befand, entfesselte sich die rohe Kraft der Natur. Der geschwächte Damm brach und die resultierende Flutwelle erschlug einen der Wölfe, verlangsamte den Riesen und schwemmte Siebo, Maeve und Trrk flussabwärts, wobei letzterer beinahe in seiner Rüstung ertrank ehe er sich an Land ziehen konnte. Während die Wölfe auf einem Felsen festsaßen, brachten Varrak, Curunir und Rorlund mitthilfe von halsbrecherischen Sprüngen über den eingestürtzten Damm etwas Abstand zwischen sich und den Riesen. Als dieser es ihnen gleichtun wollte, stürtzte er ab und wurde prompt mit Öl übergossen und von Varraks Feueratem in Brand gesetzt. Das Schicksal entschied sich in einem letzten Kampf in den reissenden Fluten. Unter Beschuss durch Rorlund, packte der brennende Riese Curunir und schlug mit ihm auf Varrak, der sich in ihn unter Wasser verbissen hatte, bis ersterer bewusstlos war. Letzten Endes tötete Trrk den Riesen mit einem vom Ufer geworfenen Wurfspeer (echt jetzt!) und es gelang Rorlund und Varrak knapp, Curunir mit einem unsanft eingeflössten Heiltrank vor dem Tod zu retten.

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