Freiläufer

Die Stufenpyramide ragte 6 Meter in die Höhe. Die gesamte Höhle war in ein diffuses Dämmerlicht getaucht und ein unterirdischer See umgab die Pyramide von drei Seiten. Als sich die Gruppe den vier Zwergen vor der Pyramide sehr, aber wirklich sehr vorsichtig näherte, stellten sich diese als Illusionen heraus. Zum allgemeinen Entsetzen stürzte kurz darauf auch noch der Zugangsschacht ein (mit grosser Wahrscheinlichkeit war dies keine Illusion – aber eben, so ganz weiss man das nie.) Eine Stimme liess die Höhle erbeben und nackte Panik ergriff die Herzen unserer tapferen Abenteurer. Dular und Morreira versteckten sich unter einem illusorischen Fels- und Schlammhaufen, Maeve floh unsichtbar der Höhlenwand entlang davon, Curunir sprang in das egelverseuchte Wasser, der tapfere Varak zog sich geschickt zurück und selbst der mächtige Clanführer Trrk konnte seine Innereien nicht mehr kontrollieren. Die teuflische Auswirkung der troglodytischen Gaswaffe bedarf hier wohl keiner weiteren Beschreibung.
Ein schlangenartiges, riesiges Gesicht tauchte über der Pyramidenspitze auf, intelligente Augen blickten boshaft und verächtlich über die verzweifelte Abenteurergruppe. Schnell stellte sich heraus, dass dieses Ungetüm der Gruppe nicht wohlgesonnen war und ein ungleicher Kampf brach aus. Dabei war weder die psychodelische und äusserst schmerzhafte Odemwaffe noch die Klauen und Bisse das grösste Problem, sondern der verfluchte Blick dieser Kreatur, die die hartgesottensten Kämpfer als Marionetten unter dem Einfluss des Wyrms gegen ihre Schildbrüder kämpfen lies. Oh weh, schmerzte es in unseren Herzen als Maeve ihren treuen Heiler aus nächster Distanz zu sprengen versuchte, oder ebenjener Heiler den Bösewicht mit ungekannter Kraft heilte. Die Situation war wirklich vertrackt, nicht nur trafen Maeves Schildwachen den Unhold nicht, nein sogar Varaks legendäre Sprungangriffe vermochten der Kreatur nichts anzuhaben. So liess der besonnene Curunir ab von dem sinnlosen Unterfangen und verschaffte sich über einen unter dem Wasser liegenden Tunnel Zutritt zum Inneren der Pyramide, schnappte sich ein uraltes Mineral und versuchte dann bei seiner Rückkehr sogleich dieses dem Drachen rektal einzuführen. (Offenbar befand sich Curunir zu diesem Zeitpunkt nicht unter dem Einfluss des Drachen, diese Aktion war also sein ganz eigener, ähm, Verdienst.) Dies tapferes und edles Unterfangen war wider Erwarten nicht von Erfolg gekrönt. Als dann alle tapferen Recken nach dem erbitterten Kampf zum Fusse der Pyramide im Sterben lagen, erschlug Urael den verwundeten Drachen mit letzter Kraft. Die meisten konnte dann von unserem Heiler fachkundig gerettet werden, doch leider kam für Dular jede Hilfe zu spät. #prayfordular

Comments

Oh Naaaaaai! Was für es Desaster! Dular…. :’(

D:

Schnüf
 

F

#prayfordular

Schnüf
Samus

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