Gerüchte aus Faerenthir

12. Hiver, 481 n.S.
Verfasst von Baruk von Hohenfels, Agent des Ordens des heiligen PELOR, bezüglich dem Verbleib von Raff dem Kobold, Paladin des PELOR.
Adressiert an Ordinanzrichter Ermoldin der Verstörer.

Raff, aufgenommen in den Orden des heiligen PELOR am 17. Satyros 479 n.S., wurde am 24. Miri nach Faerenthir ausgesandt um Gerüchten über Untoten Horden, die von Händler zu uns gelangten auf den Grund zu gehen.

Da ein neues Jahr anbrach, ohne dass den Orden Kunde über das Schicksal Raffs erreichte, wurde eine Untersuchung in seinen Verbleib eingleitet.
Die Gerüchte über die Untoten wurden in der Zwischenzeit bestätigt, als eine grosse Gruppe Flüchtlinge aus Faerenthir in Siobor eintraf.
Unter den Flüchtlingen gibt es diverse Gerüchte über den Verbleib Raffs, allerdings haben alle ein paar gemeinsame Elemente:
Ein Kobold in Begleitung eines Braunbären traf in einem kleinen Dorf in Faerenthir ein (der Name des Dorfes ändert je nach Erzähler der Geschichte) und machte sich auf die Suche nach dem Ursprung der unnatürlichen Dürre, die sich seit Jahrzehnten langsam in der Gegend ausbreitete, da er glaubte sie sei mit den Gerüchten der Untoten verknüpft.

Der nächste Punkt bei dem sich die Gerüchte wieder einig sind ist, dass eine ungewisse Zeit später eine Horde Untoter über das Dorf herfiel. In den ersten Minuten wurde der hastige organisierte Widerstand der Dorfmiliz überrannt und Chaos brach aus, als die Palisade überrannt wurde und die Untoten in das Dorf strömten.
Die Überlebenden berichten davon, dass der Kobold in diesen Moment in einem gleissendem Sonnenstrahl aus dem Nichts erschien und die Untoten kurzzeitig in die Flucht schlug.
(Anmerkung des Authors: Dass Raff aus dem Nichts erschien, scheint dem Author des Berichts unwahrscheinlich und er schreibt eher dem Chaos des Scharmützels zu, dass ihn Niemand herreiten sah. Den gleissende Sonnenstrahl und die Flucht der Untoten erkennt der gebildete Leser natürlich als die Gunst des heiligen PELOR, welche seine heiligen Krieger herbeirufen können um Untote zu vertreiben.)
In der kurzen Kampfpause, die Raff herbeiführte, konnten die verbleibenden Dorfbewohner über den nahen Gebirgspass fliehen während Raff die Untoten am überqueren des Passes hinderte.
Das Ende der Geschichte variiert extrem nach Erzähler:
Einige wenige behaupteten, dass Raff die gesamte Horde erschlug (basierend darauf, dass die Dorfbewohner ohne jegliche Habseligkeiten flohen und nicht ins Dorf zurückkehrten um ihre Wertsachen zu retten, erscheint dies dem Author unwahrscheinlich), andere behaupten, dass er den Bergpass bis zu seinem letztem Atemzug hielt. Wiederum andere behaupten, dass er verletzt entkam und bis zum heutigen Tag in Faerenthir Untote jagt. (Der persönliche Favorit des Authors (wenn auch sehr unwahrscheinlich) ist die Version, in der PELOR persönlich auf dem Bergpass erschien und Raff für seinen Heldentum in seine heiligen Hallen einlud).

Der Author empfiehlt dem Ordensmeister die Entsendung eines Hilfetrupps in das betroffene Gebiet Faerenthirs zur Ermittlung von Raffs Verbleib und falls nötig dafür zu sorgen, dass seine sterblichen Überreste mir den nötigen Riten beigesetzt werden. Ausserdem sollte der Trupp sich um die unnatürliche Dürre (und die damit verknüpfte Untotenplage) kümmern. Dazu sollte der Trupp mit dem Materialkomponenten für einen Wunsch ausgerüstet sein, da die Grösse des betroffenen Gebietes und die Menge an Untoten auf einen sehr mächtigen Fluch hindeuten.
Unseren Archiven zufolge ist am Rande des betroffenen Gebietes ein Kloster des Ordens der 1000 Götter (mögen sie zum Lichte PELORS finden), welches als erste Anlaufstelle für den Hilfetrupp dienen könnte. Ausserdem schlägt der Author vor, den Trupp als Handelskarawane zu tarnen, um der Aufmerksamkeit desjenigen, der den Fluch verursachte zu entgehen.

Möge PELOR den rechten weg weisen.

Baruk von Hohenfels, Agent des Ordens des heiligen PELOR

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